Der lokalen Presse war zu entnehmen, dass die Stadt Duisburg zusammen mit verschiedenen Wirtschaftsakteuren Aktionen plant, um mit einem gemeinsamen Kraftakt die Duisburger Innenstadt zu stärken. „Ich begrüße diese Initiative sehr“, betont Dr. Stephan Wedding (35), Fraktionsvorsitzender der Junges Duisburg-Fraktion. Die Fraktion Junges Duisburg hat sich bereits im letzten Jahr für ein größtmögliches Abrufen von Fördermitteln stark gemacht und in diesem Zuge stets betont, dass Fördermittel alleine nicht die Lösung sein können (vgl. DS 20-1244). „Daher freue ich mich umso mehr, dass man nun diesen gemeinsamen Weg geht und zum Beispiel Strategieworkshops veranstaltet. Die Corona-Pandemie bietet schließlich auch die Chance, das Grundverständnis für eine lebendige Duisburger Innenstadt neu zu justieren“, erklärt Wedding weiter.

Klar ist jedoch auch, dass die Nebenzentren nun nicht vernachlässigt werden dürfen! Bis zum 30. April läuft noch die Beantragungsfrist für das vom Land ausgerufene Förderprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren. „Wie von der Stadt angekündigt, hoffe ich, dass hier auch möglichst viele Fördermittel beantragt und die Nebenzentren unterstützt werden. Aber auch hier reichen Gelder alleine nicht aus“, so Wedding. Auch hier könne man sich bei Junges Duisburg Strategieworkshops – wie für die Innenstadt geplant – gut vorstellen. Im Jahr 2018 hat die Bezirksvertretung Süd auf Initiative von Junges Duisburg bereits beschlossen, einen Wirtschaftsgipfel zu veranstalten (vgl. DS 18-0050). „Leider hat dieser bis heute noch nicht einmal stattgefunden“, ärgert sich der damalige Initiator des Antrags, Ratsherr Frederik Engeln (31), deutlich.