Die derzeit bespielten Bolzplätze in den einzelnen Duisburger Stadtteilen sind sehr unterschiedlich. Vom sog. Luxusplatz bis zu einem bei leichtem Regen überschwemmten Ascheplatz ist alles dabei. „Die meisten Duisburger Bolzplätze sind jedoch in einem katastrophalen Zustand und wenig attraktiv!“, stellt Thomas Kleinebeck (31), der sportpolitische Sprecher der Junges Duisburg-Fraktion, fest. „Deshalb fordern wir die Verwaltung auf, den Zustand der Duisburger Bolzplätze zu überprüfen und die Bolzplätze alsbald zu sanieren“, erklärt Kleinebeck weiter. Hierzu stellt die Fraktion Junges Duisburg in der nächsten Sitzung des Betriebsausschusses DuisburgSport den Antrag, in Duisburg eine Bolzplatzoffensive zu starten. Für private Eigentümer sollen durch die Verwaltung Anreize geschaffen werden, die auf ihrem Eigentum befindlichen Bolzplätze ebenfalls zu sanieren.

Seit 2018 gehört die Bolzplatzkultur zum Landesinventar von Nordrhein-Westfalen. Für viele Bürgerinnen und Bürger ist der Bolzplatz stark mit eigenen Erinnerungen verknüpft – Bolzplätze sind ein identitätstiftendes Element in der Stadt. Im heutigen Alltag gehören Bolzplätze zu den wenigen Orten im öffentlichen Raum, an denen sich Kinder und Jugendliche selbstbestimmt treffen, sich unbeaufsichtigt aufhalten und ihre Freizeit verbringen können.

„Viele Fußballkarrieren und noch viel mehr Karriereträume starten auf Bolzplätzen – sie gehören zum Kinder- und Jugendalltag einfach dazu. Wir möchten den Freizeitsportlern deshalb attraktive Bolzplätze bieten – und zwar in allen Stadtteilen“, so der Fraktionschef Dr. Stephan Wedding (36).
Ebenfalls regt die Fraktion an, darüber nachzudenken, Bolzplätze mehr in das nachbarschaftliche Miteinander einzubinden, indem die Plätze zum Beispiel auch für die Ausrichtung von Nachbarschaftsfesten dienen. „Dies und die Aufwertung der Bolzplätze führen insgesamt zu einer Aufwertung von unmittelbar angrenzenden Wohngebieten“, so Dr. Wedding abschließend.

 

Den Link zum Antrag finden Sie hier.