In der nächsten Sitzung des Kulturausschusses am 17.09.2021 setzt sich die Fraktion Junges Duisburg für die Ausweitung des bestehenden Kreativquartiers Ruhrort ein. „In Duisburg-Ruhrort herrscht in vielen Ladenlokalen derzeit gähnende Leere. Wir sehen die Kunst als Möglichkeit, dem Stadtteil wieder mehr Leben einzuhauchen“, erklärt Christiane Wedding (33) die Initiative ihrer Fraktion. Christiane Wedding ist die kulturpolitische Sprecherin der Junges Duisburg-Fraktion im Rat der Stadt Duisburg und hat bereits konkrete Vorstellungen: „Wie wäre es, wenn wir zum Beispiel Stipendien ausloben und auch in Ruhrort ‚Wohnen gegen Kunst‘ ermöglichen?“ Nach Ansicht der JUDU-Fraktion ist Duisburg bisher wenig attraktiv für Künstler. Insbesondere junge Künstler könnten so an den Stadtteil zwischen Rhein und Ruhr gebunden werden.

Kreativquartiere bieten Schaffensräume für Künstler jeder Art. Hier wird gemalt, gebastelt; getanzt, gelacht; hier sind Künstler in ihren Ateliers am Werk und es werden kreative Ideen geschmiedet. Ruhrort ist bereits heute ein kulturträchtiger Stadtteil und es existiert ein lebendiges, wenn auch kleines Kreativquartier. „Dieses möchten wir ausweiten und den Hafenstadtteil mit frischem Wind als Kreativhub überregional bekannt machen“, erklärt der Fraktionschef Dr. Stephan Wedding (36). Es müsste gehandelt werden, um den Niedergang schöner Duisburger Stadtteile zu verhindern. „Warum in Ruhrort nicht das bestehende Kreativquartier nutzen und ausbauen?“, fordert Dr. Wedding abschließend.

Den Antrag finden Sie hier.