Die jüngste Naturkatastrophe in Form des Starkregens und der Überschwemmungen Mitte Juli zeigen, wie verletzlich urbane Strukturen sind. „Es muss darum gehen, das Getriebe der Stadt in ruhigen Zeiten so auszubauen, damit es in Krisenzeiten klappt“, erklärt der Fraktionsvorsitzende der Junges Duisburg-Fraktion, Dr. Stephan Wedding (36). Für seine Junges Duisburg-Fraktion heißt das: „Wir brauchen ein Konzept der resilienten Stadt – für ein wehrhaftes Duisburg!“

 

Es ginge um alle möglichen Gefahren: „Starkregen, Hochwasser, Trockenheit, Stromausfälle, Cyberangriffe – die Palette der potentiellen Risiken ist breit!“, erklärt Wedding. Es gelte, vorbereitet zu sein, um nicht das Nachsehen zu haben. Die JUDU-Fraktion fordert daher, dass Duisburg – vor allem in Bezug auf alle kritischen Infrastrukturen – resilient, also widerstandsfähig wird. Das beantragt die Fraktion in der Ratssitzung am 27.11.2021.

Teil des Forderungskatalogs ist die Einstellung eines sog. Resilienzmanagers, die Bildung eines politischen Arbeitskreises, der die Konzeptphase hin zu resilienten Stadt eng begleitet und die Aufstellung eines Katastrophenschutzbedarfplans. „Das Thema muss integriert betrachtet werden und verdient eine hohe Priorität“, erklärt Wedding den Vorstoß

Den Antrag finden Sie hier.