Junges Duisburg hat gemeinsam mit den Fraktionen von SPD und CDU einen Antrag für ein Pilotprojekt zum Einsatz Künstlicher Intelligenz im Duisburger öffentlichen Nahverkehr eingebracht. Der Antrag wird am 2. November 2026 im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr beraten.
Vorgesehen ist, vorhandene Kamerasysteme in Bussen und Bahnen durch eine KI-gestützte Videoanalyse zu ergänzen. Diese soll mögliche Gefahrensituationen – etwa körperliche Auseinandersetzungen, Vandalismus, hilflose oder gestürzte Personen sowie gefährliche Situationen an Haltestellen und Gleisanlagen – frühzeitig erkennen und das Sicherheits- und Servicepersonal darauf aufmerksam machen.
Die KI soll dabei keine Personen identifizieren. Ob und welche Maßnahmen notwendig sind, entscheiden weiterhin die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Mit einem räumlich und zeitlich begrenzten Pilotprojekt wollen die drei Fraktionen prüfen lassen, wie die Technik unter realen Bedingungen funktioniert. Die Stadt soll außerdem gemeinsam mit der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) Fördermöglichkeiten von Land, Bund und EU erschließen und entsprechende Fördermittel beantragen.
Die Beratung im Ausschuss steht noch bevor. Ob und in welcher Form das Pilotprojekt umgesetzt wird, ist damit noch offen. Junges Duisburg wird über den weiteren Verlauf informieren.
Zum Antrag: Gemeinsamen Antrag von JUDU, SPD und CDU als PDF ansehen.
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