Damit Rettungskräfte im Notfall schneller zum richtigen Ort finden können, setzt sich die Junges Duisburg-Fraktion gemeinsam mit SPD und CDU für die Einführung eindeutiger Notfallnummern auf Duisburger Spiel- und Bolzplätzen ein. Der gemeinsame Antrag soll im Jugendhilfeausschuss beraten werden.

Duisburg verfügt über rund 300 städtische Spiel- und Bolzplätze. Gerade Anlagen innerhalb größerer Grünflächen und Parks sind bei einem Notruf nicht immer einfach zu beschreiben. Wer Hilfe benötigt, kennt möglicherweise die genaue Adresse nicht – und bei einem Unfall zählt jede Minute.

Deshalb schlagen die drei Fraktionen vor, jedem städtischen Spiel- und Bolzplatz eine eindeutige, möglichst vierstellige Kennnummer zuzuordnen. Diese soll gut sichtbar und dauerhaft auf den bereits vorhandenen Spielplatzschildern stehen. Auch auf die reguläre Notrufnummer 112 soll dort hingewiesen werden.

Die jeweilige Kennnummer soll zusammen mit Standortdaten und gegebenenfalls Angaben zu Zufahrtsmöglichkeiten bei der Leitstelle der Feuerwehr Duisburg hinterlegt werden. So könnte bei einem Notruf die Nummer des Platzes genannt und der genaue Einsatzort leichter zugeordnet werden. Das Prinzip ähnelt den bekannten Rettungspunkten in Waldgebieten und an anderen schwer zu lokalisierenden Orten.

Der Antrag sieht vor, dass die Stadt gemeinsam mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg und der Feuerwehr Duisburg die Einführung eines solchen Systems prüft und nach Möglichkeit umsetzt. Dabei soll auch untersucht werden, ob die Nummern im Rahmen der ohnehin vorgesehenen Beschilderung und Unterhaltung angebracht werden können, um zusätzlichen Aufwand möglichst gering zu halten.

Eine Entscheidung über die Einführung ist noch nicht gefallen. Ziel des Antrags ist es, die Standortbestimmung in Notfällen zu erleichtern und damit die Sicherheit auf Duisburger Spiel- und Bolzplätzen zu verbessern.

Der vollständige Antrag: Gemeinsamen Antrag von JUDU, SPD und CDU als PDF ansehen.

Aktuelle Beiträge

KI-generierte Darstellung eines Businnenraums mit Überwachungskamera; Illustration zum beantragten KI-Pilotprojekt im Duisburger ÖPNV.

Junges Duisburg: KI-Pilotprojekt für mehr Sicherheit im ÖPNV beantragt


Junges Duisburg, SPD und CDU beantragen gemeinsam ein KI-Pilotprojekt für den Duisburger ÖPNV. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr berät am 2. November 2026 über den Antrag.

Junges Duisburg macht Druck auf ein Duisburger Fahrradstraßenkonzept!


Bereits Ende der 90er Jahre wurde die Fahrradstraße mit dem heutigen Verkehrszeichen in die StVO aufgenommen. Seitdem gibt es in Duisburg nur eine einsame Fahrradstraße im Westen der Stadt. Dabei wurde vor zwei Jahren die Anordnung von Fahrradstraßen deutlich erleichtert.
„Fahrradstraßen sind kein Allheilmittel und müssen mit Bedacht eingesetzt werden, aber sie sind ein wichtiger Bestandteil der kommunalen Radverkehrsplanung“, betont der umweltpolitische Sprecher der Junges Duisburg-Fraktion, Uwe Becker (47). Es müsse genau geschaut werden, wo die Einrichtung Sinn ergibt und wo nicht. JUDU setzt das Thema daher auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Naturschutz am Donnerstag, den 26.01.2023.
„Wir brauchen ein Fahrradstraßenkonzept“, fordert Becker. Nur im Rahmen einer zusammenhängenden Planung könne ein attraktives innerstädtisches Radverkehrsnetz entstehen.
Interessant findet Junges Duisburg auch die Möglichkeit ganze Fahrradzonen zu errichten. In denen hätten Fahrradfahrer dann ähnlich einer 30er Zone in einem zusammenhängenden Straßenbereich Vorrang. Ob solche Zonen auch in Duisburg an der ein oder anderen Stelle Sinn ergeben, müsse ebenfalls geprüft werden.
Zuletzt hatte sich die Fraktion bereits für ein Netz von innerstädtischen Radschnellwegen eingesetzt. SPD und CDU sahen jedoch keinen Bedarf. Dabei setzten viele Städte bei der Mobilitätswende bereits verstärkt auf das Fahrrad, was sich in steigenden Radverkehrsanteilen bemerkbar mache. „Der Radverkehr ist auch in Duisburg ein wichtiger Baustein für eine zukunftsfähige, nachhaltige Mobilität. Eine zum Radfahren motivierende Infrastruktur ist in unserer Stadt der entscheidende Schlüssel für die Höhe des Radverkehrsanteils, betont der Vorsitzende der Junges Duisburg-Fraktion, Oliver Beltermann (38). Fest steht für ihn aber auch: „Einzelne Verkehrsmittel dürfen dabei nicht gegeneinander ausgespielt werden!“

Wie werden die Cannabisverbotszonen an Duisburger Schulen kontrolliert?


Seit dem 1. April 2024 ist Deutschland in eine neue Ära eingetreten, indem der Besitz von Cannabis in bestimmten Mengen für Personen ab 18 Jahren legalisiert wurde. Doch der Tatsache zum Trotz, dass es sich dabei um eine wegweisende Veränderung handelt, stehen auch Wochen danach viele Fragen im Raum. Darauf weist jetzt die Junges Duisburg-Fraktion im Rat der Stadt Duisburg (JUDU) hin.