Zum Abschluss der Wahlperiode überreichte Ratsherr Oliver Beltermann im Namen aller Fraktionsmitglieder unserer Geschäftsführerin Zehra Engeln einen Blumenstrauß – als Zeichen der Wertschätzung für ihren großen Einsatz in den vergangenen Jahren.

Mit viel Engagement, Organisationstalent und Herz hat sie die Arbeit der Fraktion Junges Duisburg geprägt und vorangebracht. Ob inhaltliche Vorbereitung, Öffentlichkeitsarbeit oder Koordination – Zehra war stets die verlässliche Kraft hinter den Kulissen, die den Laden zusammengehalten hat.

Unter ihrer Geschäftsführung hat die Fraktion klare Akzente gesetzt, neue Themen auf die Tagesordnung gebracht und viele Impulse für ein modernes Duisburg gegeben.

Am Ende war’s Teamarbeit – mit vielen Köpfen, viel Herz und einer Geschäftsführerin, die alles zusammengehalten hat!

Aktuelle Beiträge

Kostenfreie Theaterbesuche für Kita- und Grundschulkinder!


Duisburg. Kulturelle Bildung soll für alle Kinder zugänglich sein – unabhängig vom Einkommen der Eltern. Die Junges Duisburg-Fraktion hat daher einen Antrag im Kulturausschuss eingereicht, der den kostenfreien Zugang zu Theatervorstellungen für Kita- und Grundschulkinder ermöglichen soll. Voraussetzung ist, dass die Kinder in Begleitung eines Eltern- oder Großelternteils kommen.

Kultur für alle – unabhängig vom Geldbeutel

„Theater öffnet Türen zu neuen Welten, weckt Kreativität und fördert soziale Kompetenzen. Es kann Kindern wichtige Werte vermitteln und die Fähigkeit stärken, sich in andere hineinzuversetzen“, erklärt
Christiane Wedding, kulturpolitische Sprecherin der Junges Duisburg-Fraktion. „Doch leider bleibt dieses Erlebnis vielen Kindern aus finanziellen Gründen verwehrt. Wir wollen sicherstellen, dass jedes Kind – unabhängig von der finanziellen Situation der Familie – Zugang zu kulturellen Angeboten hat.“

Bildungsgerechtigkeit und soziale Integration stärken Studien belegen, dass frühzeitige kulturelle Bildung positive Auswirkungen auf die persönliche Entwicklung hat. Theaterbesuche fördern Empathie, kritisches Denken und die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu verstehen. Doch oft sind es gerade Kinder aus einkommensschwachen Familien, die von diesen prägenden Erlebnissen ausgeschlossen bleiben.

„Mit unserem Antrag setzen wir uns für mehr Bildungsgerechtigkeit und soziale Integration ein“, so Christiane Wedding weiter. „Kinder sollen die Möglichkeit haben, Kultur hautnah zu erleben und so auch langfristig Interesse an Kunst und Theater zu entwickeln.“

Theater für die nächste Generation zugänglich machen

Das kostenfreie Angebot soll Kinder bis maximal 12 Jahre umfassen und damit sowohl Kita- als auch Grundschulkinder sowie die Übergangsphase zur weiterführenden Schule einbeziehen. Die Initiative soll nicht nur Familien entlasten, sondern auch dazu beitragen, ein junges Publikum für das Theater zu begeistern und so die lokale Kulturlandschaft nachhaltig zu stärken.

„Wir wollen, dass das Theater ein Ort für alle ist – und kein Luxusgut“, betont Fraktionschef Frederik Engeln. „Gerade für junge Menschen ist es wichtig, Kunst und Kultur hautnah erleben zu können.“

Spielplätze werden zu Hitzefallen für Kinder!


Duisburg. Glühende Rutschen, brennende Klettergerüste und kein Schatten weit und breit: Für viele Duisburger Familien werden Spielplätze im Sommer zur No-Go-Zone. Die Fraktion Junges Duisburg schlägt jetzt Alarm – und startet eine neue Initiative, um Kinder endlich vor gefährlicher Hitze zu schützen.

„Es kann doch nicht sein, dass wir Jahr für Jahr erleben, wie unsere Kinder auf Spielplätzen regelrecht gegrillt werden – und niemand handelt!“, kritisiert Frederik Engeln, Vorsitzender der Fraktion Junges Duisburg. Eine entsprechende Anfrage im Jugendhilfeausschuss blieb bislang unbeantwortet. „Das Schweigen der Verwaltung ist erschreckend – dabei brennt das Thema im wahrsten Sinne des Wortes.“

Junges Duisburg fordert: Mehr Schatten, mehr Sicherheit, mehr Aufenthaltsqualität – und das sofort. Doch es geht um mehr als nur Beschattung. Wer mit kleinen Kindern unterwegs ist, weiß: Die Frage nach einer Toilette wird schnell zur Stressprobe. Auf den meisten Spielplätzen gibt es schlicht keine – und klassische WC-Anlagen sind nicht nur teuer, sondern oft völlig unrealistisch umzusetzen. Deshalb bringt Junges Duisburg jetzt die „Oilette“ ins Spiel: eine einfache, kindersichere, mobile Kindertoilette, die ohne Wasseranschluss auskommt, hygienisch ist – und nur einen Bruchteil dessen kostet, was eine herkömmliche Anlage verschlingen würde.

„Wir fordern die Oilette überall dort, wo es bislang keine Sanitärmöglichkeiten gibt – ohne Wenn und Aber. Gerade auf viel besuchten Spielplätzen wie am Innenhafen, aber auch in allen anderen Stadtteilen“, so Engeln. Die Verwaltung müsse endlich aufhören, Probleme auszusitzen, und anfangen, alltagstaugliche Lösungen umzusetzen. „Ein schattiger Platz und eine saubere Toilette – das ist kein Luxus, das ist das Mindeste, was wir für unsere Kinder und Familien leisten müssen.“

Die Forderung nach mehr Schatten haben wir bereits mit einer offiziellen Anfrage auf den Weg gebracht. Jetzt folgt der nächste Schritt: Die Initiative zur Einführung der Oilette wurde heute offiziell eingereicht. Junges Duisburg wird nicht locker lassen – denn wer politische Verantwortung ernst nimmt, muss gerade bei den Kleinsten anfangen.

Schluss mit herumfliegendem Papiermüll – JUDU drängt auf Maßnahmen für saubere Duisburger Straßen!


Die Verschmutzung durch Müll verunstaltet das Duisburger Straßenbild ungemein insbesondere bei erstarkendem Wind ist dann auch noch mit herumfliegendem Papiermüll zu rechnen. Um dem künftig vorzubeugen, schlug die Junges Duisburg-Fraktion im Ausschuss für Umwelt, Klima und Naturschutz bereits im September 2021 vor, die Blaue Tonne wöchentlich zu leeren. Derzeit werden die Blauen Tonnen im Zwei-Wochen-Takt geleert; Altpapierbündelsammlungen hingegen werden wöchentlich eingesammelt.

„Eines Morgens konnte ich beobachten, wie die Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe ihr Sammelfahrzeug mit Altpapierbündelsammlung vom Straßenrand beladen haben – und die Blauen Tonnen stehengeblieben sind. Da habe ich mich gefragt, wieso die Blaue Tonne nicht einfach wöchentlich mitgeleert wird“, erklärt Uwe Becker (46), umweltpolitischer Sprecher der Junges Duisburg-Fraktion. JUDU ist sich sicher, dass dies zu einer Arbeitserleichterung bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg führen würde.

Außerdem gäbe es laut JUDU noch einen schönen Nebeneffekt: Die Verschmutzung des Straßenbildes durch herumfliegendes Papier könnte vermieden werden, weil die Bürgerinnen und Bürger dann immer – falls vorhanden – ihre Blaue Tonne nutzen könnten und das Papier nicht mehr im 2-WochenRhythmus an den Straßenrand legen würden. Nach reger Diskussion im Ausschuss wurde Uwe Becker damals zugesagt, der Verwaltungsrat der WBD gäbe zeitnah detaillierte Informationen zur wöchentlichen Leerung preis. In Anbetracht jener Versprechungen zog die Junges Duisburg-Fraktion ihren Antrag zurück. Die gewünschte Auskunft lässt jedoch nun schon über ein halbes Jahr auf sich warten, sodass sich Junges Duisburg gezwungen sieht, zur nächsten Ausschusssitzung eine Anfrage zu stellen.

Laut Junges Duisburg kann die wöchentliche Leerung auch nicht mit erhöhtem finanziellem Aufwand verbunden sein, wenn im Zuge der Altpapierbündelsammlungen auch die Blauen Tonnen geleert
werden würden. Es handelt sich nämlich nach Beobachtungen von Junges Duisburg bei den Altpapierbündelsammlungen um die gleichen Fahrzeuge wie bei der Leerung der Blauen Tonne.