Die Fraktion Junges Duisburg begrüßt die von den Wirtschaftsbetrieben Duisburg gestartete Bürgerumfrage zur zukünftigen Organisation der Altpapiersammlung ausdrücklich. Für die Fraktion zeigt die aktuelle Diskussion vor allem eines: Der jahrelange politische Druck auf das Thema beginnt offenbar Wirkung zu entfalten.
Bereits seit Jahren weist Junges Duisburg auf die Probleme rund um die blaue Tonne und die Bündelsammlung hin. Sowohl mit politischen Anträgen als auch Anfragen hatte die Fraktion eine Verbesserung der Situation gefordert und dabei insbesondere die zunehmenden Probleme durch herumfliegenden Papiermüll, überfüllte Tonnen und ein verschlechtertes Straßenbild thematisiert.
Der Fraktionsvorsitzende von Junges Duisburg, Frederik Engeln, erklärt dazu: „Wir haben das Thema aufgegriffen, als viele andere noch weggeschaut haben. Seit Jahren kritisieren wir die Situation rund um die Altpapiersammlung in Duisburg und haben konkrete Verbesserungen eingefordert. Dass jetzt plötzlich verschiedene neue Modelle geprüft werden, kommt sicherlich nicht von ungefähr.“
Die Wirtschaftsbetriebe diskutieren derzeit mehrere Varianten für die zukünftige Organisation der Papiersammlung – darunter häufigere Leerungen und Veränderungen bei der Bündelsammlung.
Für Junges Duisburg ist dabei allerdings schwer nachvollziehbar, dass im Zusammenhang mit einer möglichen wöchentlichen Leerung unmittelbar der Eindruck vermittelt werde, dies führe zwangsläufig zu erheblichen Gebührenerhöhungen.
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