Duisburg. Mehr Mobilität, weniger Autos auf den Straßen: Die Fraktion Junges Duisburg (JUDU) setzt sich für die Einführung eines E-Moped-Sharing-Systems in Duisburg ein. Mit einem entsprechenden Antrag fordert die Fraktion die Stadtverwaltung auf, mit geeigneten Anbietern in Kontakt zu treten, um dieses Mobilitätsangebot in der Stadt zu etablieren.
„Duisburg bietet mit Bus und Bahn, Fahrrädern und E-Scootern bereits viele Möglichkeiten zur Fortbewegung. E-Mopeds schließen jedoch eine wichtige Lücke im Verkehrsmix: Sie sind schneller und reichweitenstärker als Fahrräder oder E-Scooter und eignen sich ideal für mittlere Distanzen, die bislang häufig mit dem Auto zurückgelegt werden“, erklärt Frederik Engeln, verkehrspolitischer
Sprecher und Vorsitzender der JUDU-Fraktion.
Besonders für Studierende, Auszubildende und Berufspendler wäre ein E-Moped-Sharing-System eine
flexible und kostengünstige Alternative, um in Duisburg schnell von A nach B zu kommen. Gleichzeitig
bieten E-Mopeds durch ihre stabile Bauweise mehr Sicherheit und Komfort als E-Scooter und sind
damit eine gut integrierbare Option im Straßenverkehr.
Ein weiterer Vorteil: E-Mopeds verursachen nicht die Probleme, die durch achtlos abgestellte EScooter entstehen. Während E-Scooter oft Gehwege blockieren und zur Stolperfalle werden, müssen
E-Mopeds auf ausgewiesenen Flächen oder regulären Parkplätzen abgestellt werden. Dadurch wird das Stadtbild nicht beeinträchtigt und die Sicherheit für Fußgänger bleibt gewährleistet. „Wir wollen eine moderne, vernetzte Mobilität für Duisburg – und dazu gehören auch neue SharingAngebote, die den Umstieg vom Auto erleichtern“, so Engeln weiter. „Viele Großstädte haben bereits gezeigt, dass E-Mopeds ein echter Gewinn für den Stadtverkehr sein können. Es ist an der Zeit, dass auch Duisburg diesen Schritt geht.“
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