Duisburg. Die Fraktion Junges Duisburg (JuDu) spricht sich für die Einführung eines stadtweiten Verleihsystems für Lastenräder in Kooperation mit nextbike / MetropolradRuhr aus. Damit soll auch in Duisburg möglich werden, was in Städten wie Essen längst Alltag ist: Großeinkäufe, Kinder oder schwere Lasten klimafreundlich und unkompliziert mit dem Rad zu transportieren – ganz ohne eigenes Fahrzeug.
Frederik Engeln, Fraktionsvorsitzender von Junges Duisburg, betont: „Ein eigenes Lastenrad kostet schnell mehrere Tausend Euro – das kann sich nicht jede Familie leisten. Mit einem öffentlich zugänglichen Leihsystem machen wir nachhaltige Mobilität für alle möglich – unabhängig vom Geldbeutel.“
Die Fraktion will, dass Duisburg „Das Stadtlaster“ zum Vorbild nimmt: ein Projekt, bei dem Bürgerinnen und Bürger kostenlos oder sehr kostengünstig Lastenräder über eine App buchen können – niedrigschwellig, sozial und klimafreundlich.
Oliver Beltermann, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Innovation und Tourismus, ergänzt: „Lastenräder entlasten die Straßen, sind leise, sauber und fördern die Bewegung. Besonders Menschen ohne Auto profitieren davon. Für Autofahrer kann es zudem ein Anreiz sein um für Einkäufe auf die Lastenräder umzusteigen. Das Konzept aus Essen zeigt, wie einfach und effektiv so ein System funktionieren kann.“
Mit einem entsprechenden Antrag fordert Junges Duisburg den Oberbürgermeister auf, Gespräche mit nextbike aufzunehmen und die Umsetzung eines Lastenradverleihs für Duisburg konkret zu prüfen. Junges Duisburg setzt sich seit Jahren für eine moderne Mobilität ein. Die Einführung von Stadtlastenrädern wäre ein konsequenter nächster Schritt.
Aktuelle Beiträge
Duisburg bekommt Seniorenbeauftragte. Junges Duisburg freut sich über Erfolg ihrer Initiative.
25. Januar 2024
Bereits im Mai 2022 hat die Fraktion Junges Duisburg im Seniorenbeirat die Etablierung eines Seniorenbeauftragten gefordert. „Mit dem demographischen Wandel stellen sich neue Herausforderungen, bei denen oftmals die Interessen der Duisburger Seniorinnen und Senioren nicht ausreichend berücksichtigt werden. Darüber hinaus beklagen viele ältere Duisburgerinnen und Duisburger das Fehlen eines direkten Ansprechpartners, der durch seine Vernetzung zum Beispiel mit Wohlfahrtsverbänden oder auch politischen Gremien Hilfestellung leisten kann“, erklärt Jürgen Holtmann, seniorenpolitischer Sprecher der JUDU-Fraktion. Damals wurde der Antrag der Junges Duisburg-Fraktion als Prüfantrag mehrheitlich angenommen. Nunmehr sind Prüfung und Beratung abgeschlossen.
Ergebnis: „Statt eines Seniorenbeauftragten für die gesamte Stadt, soll es nun sogar für jeden Stadtbezirk einen eigenen Seniorenbeauftragten geben“, erklärt Jürgen Holtmann stolz die abschließende Beratung eines fraktionsübergreifenden Antrags im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales. „Wir freuen uns, dass unsere Initiative nun endlich umgesetzt werden kann und die Stadt für ältere Menschen attraktiver wird. Dabei darf der Austausch mit jüngeren Generationen nicht fehlen“, so Holtmann abschließend.
Karte statt Bargeld – Junges Duisburg bringt Bezahlkarte in Duisburg ins Spiel!
13. Februar 2024
Der Grundsatzbeschluss zur Einführung einer Bezahlkarte für Asylsuchende wurde bereits im November letzten Jahres gefasst. Wie Ministerpräsident Wüst gestern bekannt gegeben hat, soll jedoch in Nordrhein-Westfalen (NRW) jede Kommune selbst entscheiden, ob sie eine Bezahlkarte für Asylsuchende einführen möchte.
Die Fraktion Junges Duisburg fordert nun, dass die Stadt Duisburg solch eine Bezahlkarte einführt und sich dem NRW-Modell als Vorreiter anschließt. „Mit der Einführung der Bezahlkarte senken wir den Verwaltungsaufwand in der Stadtverwaltung und unterbinden den Missbrauch von Geld aus staatlicher Unterstützung.“, erklärt Oliver Beltermann, Fraktionsvorsitzender der JUDU-Fraktion. Das Konzept lautet: Asylsuchende bekommen statt Bargeld eine guthabenbasierte Karte, mit der sie ihre alltäglichen Ausgaben bezahlen können. Die Karte wird monatlich seitens der Stadt aufgeladen ohne persönlich vorstellig werden zu müssen. „Überweisungen oder eine Überziehung sind ausgeschlossen. Über eine App könnte zudem transparent der aktuelle Kontostand eingesehen werden“, betont Beltermann. Die Karte sei eine gute Möglichkeit die nötige und wichtige finanzielle Unterstützung bereitzustellen und gleichzeitig eine transparente Verwendung der Mittel zu gewährleisten, findet Junges Duisburg.
Über den Vorstoß von JUDU wird der Rat der Stadt in seiner Sitzung am 19. Februar 2024 entscheiden.
Duisburg hat bald endlich Seniorenbeauftragte!
3. Mai 2023
Bereits im Mai 2022 hat die Fraktion Junges Duisburg im Seniorenbeirat die Etablierung eines Seniorenbeauftragten gefordert. „Mit dem demographischen Wandel stellen sich neue Herausforderungen, bei denen oftmals die Interessen der Duisburger Seniorinnen und Senioren nicht ausreichend berücksichtigt werden.
Darüber hinaus beklagen viele ältere Duisburgerinnen und Duisburger das Fehlen eines direkten Ansprechpartners, der durch seine Vernetzung zum Beispiel mit Wohlfahrtsverbänden oder auch politischen Gremien Hilfestellung leisten kann“, erklärt Jürgen Holtmann, seniorenpolitischer Sprecher der JUDU-Fraktion.
Damals wurde der Antrag der Junges Duisburg-Fraktion als Prüfantrag mehrheitlich angenommen. Nunmehr sind Prüfung und Beratung abgeschlossen. Ergebnis: „Statt eines Seniorenbeauftragten für die gesamte Stadt soll es nun sogar für jeden Stadtbezirk einen eigenen Seniorenbeauftragten geben“, erklärt Jürgen Holtmann stolz. „Wir freuen uns, dass unsere Initiative nun endlich umgesetzt werden kann und die Stadt für ältere Menschen wieder attraktiver wird. Dabei darf der Austausch mit jüngeren Generationen nicht fehlen“, so Holtmann abschließend.




