Junges Duisburg (JUDU) lehnt die Bebauung am Rahmerbuschfeld ab. „Wir erkennen die Notwendigkeit einer städtebaulichen Entwicklung des Rahmerbuschfeldes. Nur mit dieser ist die Lebensmittelnahversorgung in Rahm dauerhaft gesichert. Aber es muss nicht auf jeder Freifläche das Maximum an Wohneinheiten herausgeholt werden“, kritisiert JUDU-Bezirksvertreter Christian Aps den jetzigen Bebauungsplan.
So sei der politische Wille am Anfang des Prozesses auch ein ganz anderer gewiesen. Darauf weist der der Vorsitzende der Junges Duisburg-Fraktion im Rat der Stadt Duisburg, Frederik Engeln (34), der ehemals auch in der Bezirksvertretung Süd saß, jetzt hin: „Laut Aufstellungsbeschluss sollte eine aufgelockerte eingeschossige Einfamilienhausbebauung in Form von Einzel- und Doppelhäusern entstehen. Da stellt man sich doch nicht über 80 Wohneinheiten vor.“
Junges Duisburg hat in dem gesamten Prozess immer wieder darauf gedrängt, die Wohneinheiten deutlich zu reduzieren. „Ich habe immer wieder auf eine maßvolle Entwicklung gedrängt. Demokratie bedeutet nicht, dass der stärkere gewinnt. Man muss andere mitnehmen und gemeinsam entwickeln. Jetzt versuchen SPD und CDU ihr Konzept von Stadtentwicklung stur durchzudrücken. Das ist schade, bedauert Fraktionschef Frederik Engeln.
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