Die Fraktion Junges Duisburg begrüßt die von den Wirtschaftsbetrieben Duisburg gestartete Bürgerumfrage zur zukünftigen Organisation der Altpapiersammlung ausdrücklich. Für die Fraktion zeigt die aktuelle Diskussion vor allem eines: Der jahrelange politische Druck auf das Thema beginnt offenbar Wirkung zu entfalten.

Bereits seit Jahren weist Junges Duisburg auf die Probleme rund um die blaue Tonne und die Bündelsammlung hin. Sowohl mit politischen Anträgen als auch Anfragen hatte die Fraktion eine Verbesserung der Situation gefordert und dabei insbesondere die zunehmenden Probleme durch herumfliegenden Papiermüll, überfüllte Tonnen und ein verschlechtertes Straßenbild thematisiert.

Der Fraktionsvorsitzende von Junges Duisburg, Frederik Engeln, erklärt dazu: „Wir haben das Thema aufgegriffen, als viele andere noch weggeschaut haben. Seit Jahren kritisieren wir die Situation rund um die Altpapiersammlung in Duisburg und haben konkrete Verbesserungen eingefordert. Dass jetzt plötzlich verschiedene neue Modelle geprüft werden, kommt sicherlich nicht von ungefähr.“

Die Wirtschaftsbetriebe diskutieren derzeit mehrere Varianten für die zukünftige Organisation der Papiersammlung – darunter häufigere Leerungen und Veränderungen bei der Bündelsammlung.

Für Junges Duisburg ist dabei allerdings schwer nachvollziehbar, dass im Zusammenhang mit einer möglichen wöchentlichen Leerung unmittelbar der Eindruck vermittelt werde, dies führe zwangsläufig zu erheblichen Gebührenerhöhungen.

Aktuelle Beiträge

Fraktion Junges Duisburg begrüßt Schlagloch-Initiative der Stadt!


Nachdem sich die Junges Duisburg-Fraktion in der letzten Sitzung des Digitalisierungsausschusses für ein KI-gesteuertes Schlaglocherkennungssystem in der Stadt Duisburg eingesetzt hatte, präsentierte die Stadtverwaltung ihre Pläne für ein solches System. Duisburg werde sich von der Stadt Essen das System „Twin4Road“ ausleihen.

„Ein digitales Schlaglocherkennungssystem bietet uns eine enorme Chance, die Straßen in Duisburg nachhaltiger und effizienter zu unterhalten. Künstliche Intelligenz kann dazu beitragen, Schäden schneller zu lokalisieren und gezielt zu beheben, bevor sie sich verschlimmern,“ so Daniel Meller, digitalpolitischer Sprecher der Junges Duisburg-Fraktion. Durch den Einsatz modernster Technologien werde Duisburg als moderne und zukunftsorientierte Stadt gestärkt.

Junges Duisburg macht Druck auf ein Duisburger Fahrradstraßenkonzept!


Bereits Ende der 90er Jahre wurde die Fahrradstraße mit dem heutigen Verkehrszeichen in die StVO aufgenommen. Seitdem gibt es in Duisburg nur eine einsame Fahrradstraße im Westen der Stadt. Dabei wurde vor zwei Jahren die Anordnung von Fahrradstraßen deutlich erleichtert.
„Fahrradstraßen sind kein Allheilmittel und müssen mit Bedacht eingesetzt werden, aber sie sind ein wichtiger Bestandteil der kommunalen Radverkehrsplanung“, betont der umweltpolitische Sprecher der Junges Duisburg-Fraktion, Uwe Becker (47). Es müsse genau geschaut werden, wo die Einrichtung Sinn ergibt und wo nicht. JUDU setzt das Thema daher auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Naturschutz am Donnerstag, den 26.01.2023.
„Wir brauchen ein Fahrradstraßenkonzept“, fordert Becker. Nur im Rahmen einer zusammenhängenden Planung könne ein attraktives innerstädtisches Radverkehrsnetz entstehen.
Interessant findet Junges Duisburg auch die Möglichkeit ganze Fahrradzonen zu errichten. In denen hätten Fahrradfahrer dann ähnlich einer 30er Zone in einem zusammenhängenden Straßenbereich Vorrang. Ob solche Zonen auch in Duisburg an der ein oder anderen Stelle Sinn ergeben, müsse ebenfalls geprüft werden.
Zuletzt hatte sich die Fraktion bereits für ein Netz von innerstädtischen Radschnellwegen eingesetzt. SPD und CDU sahen jedoch keinen Bedarf. Dabei setzten viele Städte bei der Mobilitätswende bereits verstärkt auf das Fahrrad, was sich in steigenden Radverkehrsanteilen bemerkbar mache. „Der Radverkehr ist auch in Duisburg ein wichtiger Baustein für eine zukunftsfähige, nachhaltige Mobilität. Eine zum Radfahren motivierende Infrastruktur ist in unserer Stadt der entscheidende Schlüssel für die Höhe des Radverkehrsanteils, betont der Vorsitzende der Junges Duisburg-Fraktion, Oliver Beltermann (38). Fest steht für ihn aber auch: „Einzelne Verkehrsmittel dürfen dabei nicht gegeneinander ausgespielt werden!“

Neue Sprechzeiten der Fraktion Junges Duisburg


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