Die Fraktion Junges Duisburg begrüßt die Auszeichnung der Stadt Duisburg als „Stillfreundliche Kommune“
durch den Landesverband der Hebammen NRW. Für die Fraktion ist diese Auszeichnung zugleich
die erfolgreiche Umsetzung einer Initiative, die sie bereits im Jahr 2024 angestoßen hat.
Im November 2024 brachte die Fraktion den Antrag „Stillfreundliche Stadt – Duisburg stillfreundlich
gestalten“ in den Gleichstellungsausschuss ein. Ziel war es, stillfreundliche Orte im gesamten Stadtgebiet
zu schaffen, Mütter im öffentlichen Raum zu unterstützen und Familien den Alltag zu erleichtern.
Der Antrag wurde angenommen und bildete die Grundlage für die nun erfolgte Umsetzung
durch die Stadtverwaltung.
Im Zuge der Umsetzung wurden unter anderem Still- und Wickelmöglichkeiten erfasst und ausgebaut,
eine digitale Übersicht stillfreundlicher Orte vorbereitet sowie Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit
entwickelt. Künftig sollen auch private Einrichtungen, Geschäfte, Gastronomiebetriebe und
weitere Partner in das Netzwerk einbezogen werden.
Besonders erfreulich ist aus Sicht der Fraktion, dass die Initiative nicht bei einer symbolischen Auszeichnung
endet. Mit der Kennzeichnung stillfreundlicher Orte durch entsprechende Aufkleber und
einer digitalen Übersicht wird das Angebot künftig für Familien unmittelbar sichtbar und nutzbar.
„Als wir den Antrag 2024 eingebracht haben, war unser Ziel, Stillen im öffentlichen Raum selbstverständlicher
zu machen und Familien konkrete Unterstützung anzubieten. Dass Duisburg heute offiziell
als ‚Stillfreundliche Kommune‘ ausgezeichnet wurde, zeigt, dass gute kommunalpolitische Ideen
tatsächlich etwas bewegen können. Darauf sind wir sehr stolz.“, erklärt Zehra Engeln, gleichstellungspolitische
Sprecherin der Fraktion Junges Duisburg.
Engeln weiter:
„Ich freue mich besonders darauf, die ersten Aufkleber an den teilnehmenden Einrichtungen zu sehen.
Sie machen auf den ersten Blick deutlich: Hier sind stillende Mütter willkommen. Genau diese
Sichtbarkeit wollten wir mit unserem Antrag erreichen. Aus einer Idee ist ein sichtbarer Mehrwert für
Familien in Duisburg geworden.“
Die Fraktion Junges Duisburg sieht die Auszeichnung als Bestätigung dafür, dass Kommunalpolitik
dort erfolgreich ist, wo sie konkrete Verbesserungen für den Alltag der Menschen schafft. Familienfreundlichkeit
dürfe kein abstraktes Ziel bleiben, sondern müsse sich in praktischen Angeboten und
einer offenen, unterstützenden Stadtkultur widerspiegeln.
Die Fraktion wird die weitere Entwicklung der Initiative begleiten und sich auch künftig für Maßnahmen
einsetzen, die Duisburg für Familien noch lebenswerter machen.
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