Noch vor den Sommerferien soll das neue Südbad eröffnen – ausgestattet mit moderner KI-gestützter
Kameratechnik zur Unterstützung der Sicherheit im Badebetrieb. Für die Junges Duisburg-
Fraktion ist das auch eine Bestätigung eigener politischer Vorstöße: Bereits im Jahr 2024 hatte die
Fraktion das Thema künstliche Intelligenz in Schwimmbädern offiziell auf die politische Tagesordnung
gesetzt.
Damals stellte Junges Duisburg im Betriebsausschuss DuisburgSport eine Anfrage zur möglichen
Unterstützung der Badeaufsicht durch KI-Systeme. Die Verwaltung erklärte seinerzeit, dass künstliche
Intelligenz zwar kein Personal ersetzen könne, die technischen Entwicklungen jedoch „mit Interesse“
verfolgt würden. Genau diese Entwicklung nehme nun konkrete Formen an.
„Wir haben frühzeitig darauf hingewiesen, dass moderne KI-Systeme das Personal in unseren Bädern
sinnvoll unterstützen und die Sicherheit für Badegäste erhöhen können“, erklärt Thomas Kleinebeck,
sportpolitischer Sprecher der Junges Duisburg-Fraktion. „Es freut uns, dass diese Diskussion inzwischen
offenbar auch praktisch umgesetzt wird.“
Hintergrund der damaligen Initiative war insbesondere die angespannte Personalsituation im
Duisburger Bäderbereich. Im Sommer 2023 musste zeitweise sogar Personal zwischen einzelnen
Bädern verschoben werden, um den Betrieb überhaupt aufrechterhalten zu können. Junges Duisburg
hatte deshalb angeregt zu prüfen, wie technische Unterstützungssysteme genutzt werden können, um
Gefahren frühzeitig zu erkennen und die Beschäftigten vor Ort zu entlasten.
Für Kleinebeck zeigt die aktuelle Entwicklung, wie wichtig es sei, neue Technologien offen und
pragmatisch zu betrachten. „Gerade im Bereich der Sicherheit darf man sich sinnvollen technischen
Entwicklungen nicht verschließen. Moderne Systeme können helfen, kritische Situationen schneller zu
erkennen und damit wertvolle Zeit zu gewinnen“, so Kleinebeck weiter.
Auch Frederik Engeln, Vorsitzender der Junges Duisburg-Fraktion, sieht in dem Einsatz moderner
Technik einen wichtigen Schritt für die Zukunft der Duisburger Bäderlandschaft. „Andere Städte setzen
bereits seit einiger Zeit auf KI-gestützte Systeme in Schwimmbädern. Deshalb war es richtig, dass wir
das Thema frühzeitig auch in Duisburg angestoßen haben“, erklärt Engeln. „Wenn moderne Technik
dabei helfen kann, Unfälle schneller zu erkennen und die Sicherheit zu verbessern, sollte man solche
Möglichkeiten auch nutzen.“
Gleichzeitig betont die Fraktion ausdrücklich, dass moderne Technik kein Ersatz für qualifiziertes
Personal sei. „Es geht nicht darum, Menschen zu ersetzen“, stellt Engeln klar. „Es geht darum, die
Sicherheit in unseren Bädern weiter zu verbessern und das vorhandene Personal bestmöglich zu
unterstützen.“
Aus Sicht von Junges Duisburg zeigt die Entwicklung rund um das neue Südbad erneut, dass frühzeitige
politische Impulse und sachorientierte Diskussionen konkrete Veränderungen anstoßen können.
Neueste Beiträge
Im Notfall zählt jede Minute: Junges Duisburg setzt sich für Rettungspunkte auf Spielplätzen ein
29. Oktober 2026
Pressemitteilung vom 29. Oktober 2026: Junges Duisburg setzt sich gemeinsam mit SPD und CDU für eindeutig gekennzeichnete Notfallstandorte auf städtischen Spiel- und Bolzplätzen ein.
Neues aus der JUDU-Fraktion: Unser Newsletter für Oktober 2026
27. Oktober 2026
Unser neuer Fraktionsnewsletter ist da: Haushalt 2027/2028, Sicherheit, Notinseln und weitere Themen aus unserer Arbeit.
Notinseln in Duisburg stärken und bekannter machen – Vorschlag von Junges Duisburg
26. Oktober 2026
Ausgehend von einer Initiative der Junges Duisburg-Fraktion haben JUDU, SPD und CDU gemeinsam beantragt, das bestehende Notinsel-Projekt in Duisburg zu stärken und bekannter zu machen.




