Mit der ab dem 1. Juli 2026 beginnenden Einführung der Bezahlkarte setzt Duisburg auf ein
modernes, transparentes und nachvollziehbares Verfahren bei der Leistungsgewährung. Die Karte
wird zunächst schrittweise für volljährige Personen eingeführt, die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
beziehen. Bis zum Jahresende soll die Umstellung abgeschlossen sein.

Bereits 2024 hatte Junges Duisburg die Einführung einer Bezahlkarte beantragt. Der damalige Vorstoß
fand noch keine Mehrheit – mit der nun beginnenden Umsetzung wird diese Forderung jedoch
aufgegriffen. Die Karte kann für Einkäufe des täglichen Bedarfs genutzt werden; zusätzlich sind monatlich
bis zu 50 Euro Bargeld pro Person möglich.

„Wir haben uns früh dafür eingesetzt, die Leistungsgewährung moderner, sicherer und einfacher zu
organisieren“, erklärt Frederik Engeln, Vorsitzender der Fraktion Junges Duisburg. „Die Bezahlkarte
kann die Verwaltung bei aufwendigen Barauszahlungen entlasten und sorgt zugleich für ein einheitliches
und nachvollziehbares Verfahren. Dass Duisburg diesen Schritt nun geht, ist deshalb eine gute
Nachricht für unsere Stadt.“

Für die Fraktion ist die Bezahlkarte ein sinnvoller Baustein für klarere und verlässlichere Abläufe bei
der Leistungsgewährung. „Sie ist kein Allheilmittel, kann aber dazu beitragen, die Leistungsgewährung
im Alltag praxistauglicher und transparenter zu gestalten“, betont Engeln.

Nachdem der Rat im vergangenen Jahr entschieden hatte, nicht von der Opt-out-Regelung des Landes
Gebrauch zu machen, werden nun die praktischen Voraussetzungen für die Einführung geschaffen.
Mehrsprachige Informationsveranstaltungen und die schrittweise Umsetzung sollen einen geordneten
Übergang ermöglichen.

Für die weitere Umsetzung kommt es aus Sicht der Fraktion darauf an, die Umstellung bis zum Jahresende
verständlich und geordnet zu gestalten. „Jetzt kommt es darauf an, dass die Einführung konsequent
und ohne unnötige Hürden erfolgt. In der Kooperation mit SPD und CDU setzen wir uns dafür
ein, dass Duisburg bei solchen Themen handlungsfähig bleibt und pragmatische Lösungen zuverlässig
umgesetzt werden“, so Frederik Engeln abschließend.

Aktuelle Beiträge

Neue Sprechzeiten der Fraktion Junges Duisburg


Unsere Fraktionsgeschäftsstelle ist ab sofort zu neuen Zeiten erreichbar:
Montag bis Donnerstag von 9:00 bis 16:00 Uhr sowie freitags von 9:00 bis 14:00 Uhr.

Damit wir uns ausreichend Zeit für Ihre Anliegen nehmen können und die richtige Ansprechperson für Sie erreichbar ist, bitten wir Sie, vorab einen Termin zu vereinbaren.
Persönliche Gespräche sind nur nach Terminabsprache möglich – telefonisch und per E-Mail erreichen Sie uns selbstverständlich innerhalb der Sprechzeiten.

Fraktion Junges Duisburg begrüßt Schlagloch-Initiative der Stadt!


Nachdem sich die Junges Duisburg-Fraktion in der letzten Sitzung des Digitalisierungsausschusses für ein KI-gesteuertes Schlaglocherkennungssystem in der Stadt Duisburg eingesetzt hatte, präsentierte die Stadtverwaltung ihre Pläne für ein solches System. Duisburg werde sich von der Stadt Essen das System „Twin4Road“ ausleihen.

„Ein digitales Schlaglocherkennungssystem bietet uns eine enorme Chance, die Straßen in Duisburg nachhaltiger und effizienter zu unterhalten. Künstliche Intelligenz kann dazu beitragen, Schäden schneller zu lokalisieren und gezielt zu beheben, bevor sie sich verschlimmern,“ so Daniel Meller, digitalpolitischer Sprecher der Junges Duisburg-Fraktion. Durch den Einsatz modernster Technologien werde Duisburg als moderne und zukunftsorientierte Stadt gestärkt.

Karte statt Bargeld – Junges Duisburg bringt Bezahlkarte in Duisburg ins Spiel!


Der Grundsatzbeschluss zur Einführung einer Bezahlkarte für Asylsuchende wurde bereits im November letzten Jahres gefasst. Wie Ministerpräsident Wüst gestern bekannt gegeben hat, soll jedoch in Nordrhein-Westfalen (NRW) jede Kommune selbst entscheiden, ob sie eine Bezahlkarte für Asylsuchende einführen möchte.

Die Fraktion Junges Duisburg fordert nun, dass die Stadt Duisburg solch eine Bezahlkarte einführt und sich dem NRW-Modell als Vorreiter anschließt. „Mit der Einführung der Bezahlkarte senken wir den Verwaltungsaufwand in der Stadtverwaltung und unterbinden den Missbrauch von Geld aus staatlicher Unterstützung.“, erklärt Oliver Beltermann, Fraktionsvorsitzender der JUDU-Fraktion. Das Konzept lautet: Asylsuchende bekommen statt Bargeld eine guthabenbasierte Karte, mit der sie ihre alltäglichen Ausgaben bezahlen können. Die Karte wird monatlich seitens der Stadt aufgeladen ohne persönlich vorstellig werden zu müssen. „Überweisungen oder eine Überziehung sind ausgeschlossen. Über eine App könnte zudem transparent der aktuelle Kontostand eingesehen werden“, betont Beltermann. Die Karte sei eine gute Möglichkeit die nötige und wichtige finanzielle Unterstützung bereitzustellen und gleichzeitig eine transparente Verwendung der Mittel zu gewährleisten, findet Junges Duisburg.

Über den Vorstoß von JUDU wird der Rat der Stadt in seiner Sitzung am 19. Februar 2024 entscheiden.