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Duisburg. Heute steht im Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Duisburg der Antrag zur Diskussion, rechtliche Möglichkeiten gegen die geplante DK I-Deponie auf der Halde Lohmannsheide in Duisburg Baerl zu prüfen. Die Fraktion Junges Duisburg (JUDU) sieht in dem Vorhaben erhebliche Risiken für Umwelt, Gesundheit und Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger vor Ort, insbesondere durch die Nähe zum Trinkwasserschutzgebiet Binsheimerfeld und möchte daher gegen die Pläne zur Errichtung
einer Deponie vorgehen.
„Die geplante Deponie stellt eine Gefahr für die Trinkwasserversorgung und die Umwelt dar. Wir können nicht zulassen, dass die Interessen der Stadt Duisburg ignoriert werden“, erklärt Frederik Engeln, Vorsitzender der JUDU-Fraktion. „Daher fordern wir eine erneute und gründliche rechtliche Prüfung aller Optionen, um das Projekt zu stoppen“, so Engeln weiter.
Auch Dr. Stephan Wedding, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Ratsherr aus Baerl, äußert sich besorgt: „Es geht doch nicht an, dass den Baerlerinnen und Baerlern eine Mülldeponie vor die Füße gekippt werden soll – mit allem, was dazu gehört: Lärm- und Verkehrsbelastungen durch LKW und kaum zu überblickende Risiken für das Grundwasser.“ Die Stadt Moers habe bereits rechtliche Schritte gegen das Projekt eingeleitet; nun sei es an Duisburg, nachzuziehen, so Dr. Wedding.
Junges Duisburg erwartet, dass die Stadt Duisburg erneut die Möglichkeit einer Klage gegen den durch die Bezirksregierung erteilten Planfeststellungsbeschluss prüft, um die Deponie zu verhindern und den Schutz ihrer Bürger zu gewährleisten.
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