Die Fraktion Junges Duisburg im Rat der Stadt Duisburg möchte nach den Vorstandswahlen und dem erfolgreichen Saisoneinstieg des MSV Duisburg auf die Dringlichkeit einer wirtschaftlich vernünftigen Neuausrichtung des Vereins und eine enge Zusammenarbeit mit der Stadt hinweisen. Anlass ist die anhaltende finanzielle Unterstützung der Stadt. Junges Duisburg fordert eine Überprüfung und Reform der finanziellen Strategien, um den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg des MSV Duisburg sicherzustellen.

„Genauso wie viele Duisburgerinnen und Duisburger steht auch Junges Duisburg zum MSV. Die breite Unterstützung der Stadtgesellschaft hat sich nicht zuletzt beim Fanmarsch am Wochenende gezeigt. Wir erwarten aber vom MSV und der Stadt Duisburg, dass sie eng zusammenarbeiten, um die anstehenden finanziellen Herausforderungen zu bewältigen. Nur so kann auch die weitere Unterstützung der gesamten Stadtbevölkerung gesichert werden“, so der Vorsitzende der Junges Duisburg-Fraktion, Frederik Engeln (34).

Die Stadt Duisburg und ihre städtischen Töchter haben in den letzten Jahren durch zahlreiche direkte und indirekte Zahlungen immense Summen zur Unterstützung des Spielbetriebs des MSV bereitgestellt. Weitere Forderungen – der MSV mietet die Schauinslandreisen-Arena von einer städtischen Tochter an – stehen aus. „In Anbetracht einer ebenfalls notwendigen Unterstützung des Duisburger Breitensports muss eine nachhaltige und verantwortungsvolle Finanzstrategie für den MSV entwickelt werden“, so Engeln weiter.

Zwar sei besonders erfreulich, dass mit Michael Preetz ein ausgewiesener Fußballfachmann an Bord ist, der durch seine langjährige Erfahrung in dem Geschäft die sportliche Kompetenz und das Knowhow mitbringt, um den Verein wieder in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. „Entscheidend ist aber, dass es dieses Mal wirklich klappt“, betont Fraktionsvorsitzender Frederik Engeln. Nach den Vorstandswahlen sei es nun wichtig, dass Ruhe in den Verein kehrt und man Michael Preetz in Ruhe arbeiten lasse.

Eine Schlüsselkomponente dieser Zusammenarbeit könne auch eine bessere Nutzung der Arena sein. Eine multifunktionale Nutzung könnte zum Beispiel dazu beitragen, die finanzielle Belastung für beide Seiten zu verringern und gleichzeitig die Attraktivität der Schauinsland-Reisen-Arena zu erhöhen.

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