Duisburg. Die Fraktion Junges Duisburg bringt zwei Anträge in den Ausschuss für Ordnungs- und Bürgerangelegenheiten ein. Ziel ist ein entschlossenes Vorgehen der Verwaltung gegen die seit Jahren bekannten Störszenen rund um die Sparkassen-Hauptstelle und den Lifesaver-Brunnen. An beiden Orten kommt es regelmäßig zu lautem und belästigendem Verhalten sowie weiteren Störungen im Zusammenhang mit Alkoholkonsum. Im Bereich der Sparkassen-Hauptstelle an der Ecke Landgerichtsstraße kommt es sogar regelmäßig zu offenem Drogenhandel. Die Situation belastet zunehmend das öffentliche Leben im Herzen der Stadt – insbesondere für Gastronomiebetriebe, Passanten, Anwohner sowie Beschäftigte im Innenstadtbereich.

„Jede Duisburgerin und jeder Duisburger kennt diese Orte und jeder weiß, was dort abgeht. Es reicht nicht, das schönzureden oder weiter auszusitzen“, sagt Frederik Engeln, Fraktionsvorsitzender von Junges Duisburg. „Das ist kein gefühltes Unwohlsein. Das ist sichtbare Realität – und wer das nicht wahrhaben will, hört den Menschen in dieser Stadt nicht zu“, so Engeln weiter. „Wir brauchen nicht noch mehr Erklärungen, warum etwas nicht geht – wir brauchen endlich Lösungen, damit sich die Menschen in ihrer Stadt wieder wohlfühlen können“, bringt Oberbürgermeisterkandidat Oliver Beltermann es auf den Punkt. „Der öffentliche Raum darf nicht
denen überlassen werden, die ihn durch ständiges Fehlverhalten für andere unattraktiv machen“, so Beltermann weiter. Konkret fordert die Fraktion eine deutlich stärkere Präsenz des Ordnungsamtes, regelmäßige
Schwerpunktkontrollen und ein konsequentes Einschreiten bei Störungen – auf Grundlage der bestehenden Sicherheits- und Ordnungsverordnung.

„Es ist bemerkenswert, dass Parteien wie die CDU das Thema Sicherheit und Ordnung plötzlich kurz vor der Wahl für sich entdeckt haben. Ein neues, rechtlich fragwürdiges Alkoholverbot braucht es aber nicht – vielmehr muss die Stadt endlich die Möglichkeiten ausschöpfen, die ihr längst zur Verfügung stehen. Die Sicherheits- und Ordnungsverordnung ist da. Man muss sie nur konsequent anwenden. Symbolpolitik bringt uns nicht weiter“, so Beltermann.

Junges Duisburg hat in den vergangenen Jahren immer wieder auf die Probleme in der Innenstadt hingewiesen – und auch konkrete Maßnahmen eingefordert. Leider hat gerade die CDU regelmäßig gegen die Initiativen von Junges Duisburg gestimmt. „Wer in der Innenstadt einkauft, arbeitet oder ein Café besucht, darf sich nicht ständig gestört fühlen. Es ist höchste Zeit, dass Ordnung wieder sichtbar durchgesetzt wird – und zwar mit Haltung, nicht mit Schlagzeilen“, so Fraktionschef Engeln abschließend.

Neueste Beiträge

Symbolbild: Spielplatz mit fiktiver Notfall-Standortnummer und Notrufnummer 112

Im Notfall zählt jede Minute: Junges Duisburg setzt sich für Rettungspunkte auf Spielplätzen ein


Pressemitteilung vom 29. Oktober 2026: Junges Duisburg setzt sich gemeinsam mit SPD und CDU für eindeutig gekennzeichnete Notfallstandorte auf städtischen Spiel- und Bolzplätzen ein.

Newsletter Oktober 2026 der Junges Duisburg-Fraktion mit Titelseite

Neues aus der JUDU-Fraktion: Unser Newsletter für Oktober 2026


Unser neuer Fraktionsnewsletter ist da: Haushalt 2027/2028, Sicherheit, Notinseln und weitere Themen aus unserer Arbeit.

Gemalte Illustration von drei Kindern mit Rucksäcken, die gemeinsam einen begrünten Stadtweg entlanggehen.

Notinseln in Duisburg stärken und bekannter machen – Vorschlag von Junges Duisburg


Ausgehend von einer Initiative der Junges Duisburg-Fraktion haben JUDU, SPD und CDU gemeinsam beantragt, das bestehende Notinsel-Projekt in Duisburg zu stärken und bekannter zu machen.