Duisburg. Die Fraktion Junges Duisburg bringt frischen Wind in die Vorgärten der Stadt: Mit einem Antrag im Ausschuss für Umwelt, Klima und Naturschutz fordert die Fraktion die Einführung eines
städtischen Wettbewerbs für naturnahe Vorgärten. Die Idee: Wer seine Grünfläche vor dem Haus besonders ökologisch gestaltet – ob neu oder nach einer Umgestaltung – soll künftig ausgezeichnet werden.

„Wir wollen das Engagement der Menschen sichtbar machen, die sich mit Herzblut für eine grüne, ökologisch vielfältige Stadt einsetzen und andere zum Mitmachen inspirieren,“ sagt Frederik Engeln, Fraktionsvorsitzender von Junges Duisburg. „Der Wettbewerb ist eine Einladung: Jeder Vorgarten kann ein kleines Stück Klimaschutz sein – freiwillig, individuell und ohne ideologische Scheuklappen.“
Der Wettbewerb soll in zwei Kategorien stattfinden: für neu angelegte sowie umgestaltete Vorgärten – etwa dann, wenn Schotterflächen in blühende Lebensräume verwandelt werden. Vorbild ist ein erfolgreiches Projekt aus Heiligenhaus, bei dem vorbildliche Gärten mit einer Plakette und Preisgeldern ausgezeichnet werden.

„Wir setzen auf Anreize statt Vorschriften“, erklärt Uwe Becker, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion. „Ein lebendiger Vorgarten tut einfach allen gut – der Stadt, der Natur und natürlich den Menschen, die dort wohnen. Unser Ziel ist es, mit einem positiven Impuls mehr Grün in unsere Quartiere zu bringen. Ohne Zwang, aber mit guten Ideen und sichtbarer Anerkennung.“ Junges Duisburg schlägt vor, dass die Stadt Kriterien erarbeitet und eine Jury einrichtet. Auch eine öffentlichkeitswirksame Bewerbung des Wettbewerbs soll Teil des Konzepts sein.

Fazit: Statt Schotterwüste lieber Wildbiene. Statt Vorschrift lieber Anreiz. Der Vorgartenwettbewerb soll nicht nur schöne Gärten würdigen, sondern das Bewusstsein dafür stärken, was jede und jeder Einzelne freiwillig zum Umweltschutz beitragen kann.

 

Aktuelle Beiträge

Duisburg hat bald endlich Seniorenbeauftragte!


Bereits im Mai 2022 hat die Fraktion Junges Duisburg im Seniorenbeirat die Etablierung eines Seniorenbeauftragten gefordert. „Mit dem demographischen Wandel stellen sich neue Herausforderungen, bei denen oftmals die Interessen der Duisburger Seniorinnen und Senioren nicht ausreichend berücksichtigt werden.

Darüber hinaus beklagen viele ältere Duisburgerinnen und Duisburger das Fehlen eines direkten Ansprechpartners, der durch seine Vernetzung zum Beispiel mit Wohlfahrtsverbänden oder auch politischen Gremien Hilfestellung leisten kann“, erklärt Jürgen Holtmann, seniorenpolitischer Sprecher der JUDU-Fraktion.

Damals wurde der Antrag der Junges Duisburg-Fraktion als Prüfantrag mehrheitlich angenommen. Nunmehr sind Prüfung und Beratung abgeschlossen. Ergebnis: „Statt eines Seniorenbeauftragten für die gesamte Stadt soll es nun sogar für jeden Stadtbezirk einen eigenen Seniorenbeauftragten geben“, erklärt Jürgen Holtmann stolz. „Wir freuen uns, dass unsere Initiative nun endlich umgesetzt werden kann und die Stadt für ältere Menschen wieder attraktiver wird. Dabei darf der Austausch mit jüngeren Generationen nicht fehlen“, so Holtmann abschließend.

Duisburg bekommt Seniorenbeauftragte. Junges Duisburg freut sich über Erfolg ihrer Initiative.


Bereits im Mai 2022 hat die Fraktion Junges Duisburg im Seniorenbeirat die Etablierung eines Seniorenbeauftragten gefordert. „Mit dem demographischen Wandel stellen sich neue Herausforderungen, bei denen oftmals die Interessen der Duisburger Seniorinnen und Senioren nicht ausreichend berücksichtigt werden. Darüber hinaus beklagen viele ältere Duisburgerinnen und Duisburger das Fehlen eines direkten Ansprechpartners, der durch seine Vernetzung zum Beispiel mit Wohlfahrtsverbänden oder auch politischen Gremien Hilfestellung leisten kann“, erklärt Jürgen Holtmann, seniorenpolitischer Sprecher der JUDU-Fraktion. Damals wurde der Antrag der Junges Duisburg-Fraktion als Prüfantrag mehrheitlich angenommen. Nunmehr sind Prüfung und Beratung abgeschlossen.

Ergebnis: „Statt eines Seniorenbeauftragten für die gesamte Stadt, soll es nun sogar für jeden Stadtbezirk einen eigenen Seniorenbeauftragten geben“, erklärt Jürgen Holtmann stolz die abschließende Beratung eines fraktionsübergreifenden Antrags im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales. „Wir freuen uns, dass unsere Initiative nun endlich umgesetzt werden kann und die Stadt für ältere Menschen attraktiver wird. Dabei darf der Austausch mit jüngeren Generationen nicht fehlen“, so Holtmann abschließend.

Karte statt Bargeld – Junges Duisburg bringt Bezahlkarte in Duisburg ins Spiel!


Der Grundsatzbeschluss zur Einführung einer Bezahlkarte für Asylsuchende wurde bereits im November letzten Jahres gefasst. Wie Ministerpräsident Wüst gestern bekannt gegeben hat, soll jedoch in Nordrhein-Westfalen (NRW) jede Kommune selbst entscheiden, ob sie eine Bezahlkarte für Asylsuchende einführen möchte.

Die Fraktion Junges Duisburg fordert nun, dass die Stadt Duisburg solch eine Bezahlkarte einführt und sich dem NRW-Modell als Vorreiter anschließt. „Mit der Einführung der Bezahlkarte senken wir den Verwaltungsaufwand in der Stadtverwaltung und unterbinden den Missbrauch von Geld aus staatlicher Unterstützung.“, erklärt Oliver Beltermann, Fraktionsvorsitzender der JUDU-Fraktion. Das Konzept lautet: Asylsuchende bekommen statt Bargeld eine guthabenbasierte Karte, mit der sie ihre alltäglichen Ausgaben bezahlen können. Die Karte wird monatlich seitens der Stadt aufgeladen ohne persönlich vorstellig werden zu müssen. „Überweisungen oder eine Überziehung sind ausgeschlossen. Über eine App könnte zudem transparent der aktuelle Kontostand eingesehen werden“, betont Beltermann. Die Karte sei eine gute Möglichkeit die nötige und wichtige finanzielle Unterstützung bereitzustellen und gleichzeitig eine transparente Verwendung der Mittel zu gewährleisten, findet Junges Duisburg.

Über den Vorstoß von JUDU wird der Rat der Stadt in seiner Sitzung am 19. Februar 2024 entscheiden.