In den Stadtteilen in Duisburg gibt es große Unterschiede, wie schnell man einen Arzt findet. Das geht aus der Beantwortung einer Anfrage im letzten Jahr im Ausschuss für Arbeit, Soziales und Gesundheit hervor. „Es gibt Stadtteile, da gibt es keinen einzigen Facharzt. Gleichzeitig gibt es Stadtteile in denen sind weit über 40 Fachärzte ansässig. In den meisten Stadtteilen sind es unter 5 Fachärzte. Das ist unbefriedigend!“, stellt der gesundheitspolitische Sprecher der Junges Duisburg-Fraktion, Marcel Witt (40) fest.

Das Stadtbild wird tatsächlich durch eine grundlegende Ungleichheit in der Verteilung von Ärzten geprägt. Ärzte genießen dabei grundsätzlich die Freiheit, selbst zu entscheiden, wo sie ihre Praxis in der Stadt ansiedeln möchten. „Gerade deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, die Gebiete mit geringer Facharztdichte attraktiver für Ärzte zu gestalten“, fordert Frederik Engeln (34), Vorsitzender der Junges Duisburg-Fraktion. „Die Gesundheitsversorgung darf nicht vom Wohnort abhängig sein. Jeder Bürger sollte uneingeschränkten Zugang zu erstklassiger ärztlicher Versorgung haben, unabhängig davon, wo er lebt“, so der Fraktionschef weiter.

In der nächsten Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Soziales und Gesundheit fordert Junges Duisburg daher, dass die Stadtverwaltung aktiv wird und Maßnahmen ergreift. „Die aktuelle Lage verlangt nach sofortigen und entschlossenen Schritten. In anderen Gemeinden wurden ähnliche Herausforderungen bereits erfolgreich angegangen, indem Anreize geschaffen wurden, die zu einer gleichmäßigen Verteilung von Ärzten führten“, so Frederik Engeln. Zum Beispiel könnten Ärzte finanziell unterstützt werden, wenn sie sich in einem bestimmten Stadtteil niederlassen. Daneben seien viele weitere Anreize denkbar, wie zum Beispiel Werbemaßnahmen oder Unterstützungsangebote bei der Übernahme von Praxen, so Junges Duisburg.

Den Antrag finden Sie hier.

Aktuelle Beiträge

Recycling leicht gemacht – Junges Duisburg fordert Einführung von Recycling-Stationen


Recycling spielt eine entscheidende Rolle für die Erhaltung unserer Umwelt und hat weitreichende Auswirkungen auf unsere Gesellschaft und Wirtschaft. Einer der primären Gründe für die Wichtigkeit von Recycling liegt in der Schonung natürlicher Ressourcen. Immer mehr Menschen zeigen ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein und sind bereit, nicht nur Müll zu trennen, sondern auch aktiv am Recyclingprozess teilzunehmen, findet die Junges Duisburg-Fraktion (JUDU).

Um diese Bemühungen zu fördern und die Recyclingquote weiter zu erhöhen, schlägt JUDU nun die Errichtung von dezentralen Recyclingstationen vor. In solchen Stationen sollen dann beispielsweise alte Mobiltelefone, Ladegeräte, Batterien, CDs, DVDs, leere Tintenpatronen und ggf. Energiesparlampen zeitunabhängig entsorgt werden können. Bisher ist die Abgabe solcher Gegenstände lediglich auf den Recyclinghöfen der Wirtschaftsbetriebe Duisburg oder in einigen privaten Geschäften möglich. „Wir möchten eine bequeme und effiziente Möglichkeit zum Recycling anbieten, um gemeinsam einen positiven Beitrag zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks zu leisten“, begründet Uwe Becker, umweltpolitischer Sprecher der Junges Duisburg-Fraktion.

Wie solche Recyclingstationen aussehen kann im niederländischen Venlo besichtigt werden. Für die zu entsorgenden Gegenständ

Bürgernähe (wieder)herstellen! Junges Duisburg fordert „reisenden“ Kulturausschuss.


In der nächsten Sitzung des Kulturausschusses am 30.05.22 beantragt Junges Duisburg, dass
der Kulturausschuss mindestens zwei Mal im Jahr in einer jeweils wechselnden kulturellen Einrichtung
in Duisburg tagt. „Wenn schon kein Livestream der Sitzungen gewünscht ist, dann kommt der Kulturausschuss eben raus!“, begründet Christiane Wedding (35), kulturpolitische Sprecherin der Junges Duisburg-Fraktion die Initiative. In der Vergangenheit habe man sich immer wieder für einen Livestream
von Sitzungen eingesetzt. Dieser sei von SPD und CDU jedoch nicht gewünscht. Dann müsse man halt
andere Wege gehen, so JUDU.
„Das Klischee der realitätsfernen Politiker ist omnipräsent – auch in der Kommunalpolitik“, betont
Christiane Wedding. Ein „reisender“ Kulturausschuss beuge dem Gefühl der Unerreichbarkeit vor.
Zwar hätten interessierte Bürger auch jetzt schon die Chance, sich von den Ausschüssen selbst ein Bild
zu machen, doch sei der Weg auf die Tribüne des Ratssaals oftmals abschreckend und umständlich.
Außerdem könne das ein oder andere Ausschussmitglied so vielleicht für die Bedürfnisse der jeweils
gastgebenden Kulturschaffenden sensibilisiert werden.

Fraktion Junges Duisburg für gute Bolzplätze!


Die Qualität der Bolzplätze im Stadtgebiet könnte kaum unterschiedlicher sein. Vom sog. Luxusplatz bis zu einem bei leichtem Regen überschwemmten Ascheplatz ist alles dabei. „Die meisten Duisburger Bolzplätze sind jedoch in einem katastrophalen Zustand und wenig attraktiv!“, stellt Stephan Schulze-Zumloh (31), der jugendpolitische Sprecher der Junges Duisburg-Fraktion, fest.