Duisburg. Im Bestreben, Duisburg zu einer besonders familienfreundlichen Stadt zu machen, fordert Junges Duisburg, die Initiative „Stillfreundliche Stadt Duisburg“ zu starten. Die Initiative soll darauf abzielen, Orte auszuzeichnen, die besonders auf die Bedürfnisse stillender Mütter eingehen – durch bequeme Sitzmöglichkeiten, eine ruhige Atmosphäre und vor allem eine klare Offenheit gegenüber stillenden Frauen. Diese Orte sollen dann durch ein leicht erkennbares Siegel oder einen Aufkleber als „stillfreundlich“ gekennzeichnet werden. Ziel sei es, Duisburg als einen Ort zu etablieren, an dem Mütter das Stillen ihrer Kinder im öffentlichen Raum in einem unterstützenden und positiven Umfeld erleben können.

Frederik Engeln, Vorsitzender der Junges Duisburg-Fraktion im Rat der Stadt Duisburg, erläutert die Bedeutung des Antrags: „Mit der Initiative ‚Stillfreundliche Stadt Duisburg‘ können wir ein klares Zeichen für Familienfreundlichkeit und Inklusion in unserer Stadt setzen. Das Stillen gehört zur frühkindlichen Bindung und Gesundheit, und wir möchten Müttern den Raum geben, diesen wichtigen Teil des Mutterseins ohne Einschränkungen zu leben.“ Oliver Beltermann, JUDU-Ratsherr und Mitglied im Gleichstellungsausschuss, ergänzt: „Viele Mütter empfinden beim Stillen in der Öffentlichkeit Unsicherheit und genau hier soll die Stadt Duisburg ein positives Signal setzen. Mit einem sichtbaren Siegel zeigen wir jungen Familien: Hier seid ihr willkommen.“

Junges Duisburg sieht in der Kennzeichnung stillfreundlicher Orte einen wesentlicher Schritt auf dem Weg zu mehr Familienfreundlichkeit. Mit dieser Initiative würde das soziale
Miteinander gestärkt und die Rolle Duisburgs als zukunftsorientierte Stadt unterstrichen. Auch vor dem Hintergrund, dass viele Mütter gerade in der Anfangszeit unter Einsamkeit leiden, kann mit einer offenen Atmosphäre stillenden gegenüber entgegengetreten werden, so JUDU.

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